Montag, 11. April 2016

Miranda - Waingaro

Nach dem trüben Nachmittag gestern war es heute Morgen auch nicht viel besser.

Wir sind von Miranda die Küstenstraße in Richtung Clevedon gefahren. Es nennt sich die Shore-Bird-Coast, da es ein Gebiet ist, in dem viele Seevögel leben und auch überwintern.

Es gab dann auch überall richtig viele verschiedene Seevögel, die aber meistens streng getrennt saßen.



Das Wetter blieb unbeständig. Dieses Bild ist von 11.43 Uhr.
Dieses und die nächsten beiden Bilder haben wir 11 Minuten später in der Nähe von Beachlands, wo wir die Spitze umkurvt haben, gemacht,

Da es mal gerade schön sonnig und warm war, haben wir hier einen Kaffee getrunken.

Dieses Bild musste noch in den Blog, weil wir schon mehrfach gesehen haben, wie die Kiwis hier ihren Grill im Anhänger spazieren fahren. Ein doch seltsames Hobby, aber will halt auf dem eigenen Grill grillen und nicht auf irgendeinem No-Name-Teil

Wir sind dann über diverse Nebenstraßen weiter in Richtung Waingaro gefahren, weil wir dort noch einmal einen Campingplatz mit Thermalpools entdeckt haben. C. meinte zwar schon, ob das bedenklich ist, dass wir in den letzten Tagen immer Thermalquellen angesteuert haben, aber ich konnte sie beruhigen, in dem ich ihr sagte, dass das in ihrem Alter normal ist.

Das Wetter blieb unbeständig, wie man hier...

 ....und dann einige Minuten später hier sehen kann.



Der Campingplatz in Waingaro ist eigentlich riesig und hat mehrere Thermalpools und riesige Rutschen.

Von den ganzen Pools waren gerade mal die beiden großen geöffnet, der Rest sah ziemlich ramponiert aus.
Dafür waren wir die einzigen Camper und hatten die Becken am Abend, außer einer Familie mit Tagesgästen, für uns alleine.

Der Platz kostete 42 Dollar und dafür, dass man alleine ist, nimmt man das bisschen "heruntergekommene" gerne in Kauf.

Internet gab es hier keines und unser Telefon hatte auch keinen Empfang.

Dafür haben wir noch einen Briefkasten.

Sonntag, 10. April 2016

Ruhetag in Miranda

Zu heute gibt es nichts.

Wir hatten am Morgen herrlichen Sonnenschein und haben uns entschlossen, einen weiteren Tag hier zu bleiben.
Leider verdunkelte sich der Himmel gegen 13.00 Uhr innerhalb von Minuten und es regnete dann fast den ganzen Mittag, so dass wir im WoMo Lesenachmittag gemacht haben.

Fotos gibt es keine, wir haben keine gemacht. Nur vom Vorabend kann ich noch den schönen Sonnenuntergang nachreichen.


Samstag, 9. April 2016

Omokoroa - Miranda

Wie schon für gestern war auch für heute wieder mal ein Regentag angesagt. Es sah aber am Morgen noch ganz gut aus und wir hatten Sonnenschein beim Frühstück.

So langsam geht uns der Plan aus, wo wir noch hinsollen, deshalb dümpeln wir jetzt halt so um Auckland herum.

Wir sind schon um 09.00 Uhr aus dem Campingplatz raus und mal noch in die "City" von Omokoroa gefahren.
Dort haben wir am Hafen festgestellt, dass es sogar eine Fähre auf eine vorgelagerte Insel gibt. Dort wohnen ca. 150 Leute auf einigen Farmen und jeden Tag fährt der Milchlaster mit der Fähre rüber, um die Milch abzuholen. Auf der Insel gibt es absolut nichts, kein Benzin, keinen Laden und nur eine ca. 1 Meile lange Straße, dann ist Ende.
Die Fähre kam dann auch gerade an. Außer einem großen Truck mit Anhänger passen noch 3 PKW darauf. Das Problem war, dass das alles zu schwer war und die Fähre auf Grund saß. Also musste wieder ein PKW runter, der LKW ruckelte ein paar mal hin- und her und dann ging es auch schon los.

Über uns flog währenddessen ein Rasenmäher  (wir sagen immer so zu diesen Teilen), der auf dem Wasser landen kann.
Die Fähre braucht bei Flut 15 Minuten, bei Ebbe muss sie in der Gegend rumkreiseln und ist über 1 Stunde unterwegs.
Die Preise sind moderat und wenn man auf der Insel irgendwas unternehmen könnte, wären wir ja spaßeshalber mitgefahren, aber da gibt es nichts.
Wir sind deshalb, wie geplant, nach Katikati zum Classic-Car-Treffen gefahren.
Es war nicht sehr groß - so ca. 60 Autos - und sie hatten auch keine Bewirtung. Wir hatten mir mehr Trubel gerechnet.
Auf jeden Fall war es auf dem Weg dahin schon kohlrabenschwarz, hat sich dann aber wieder gefangen und die Sonne kam wieder raus.



Danach mussten wir notgedrungen wieder in Richtung Paroa fahren, weil der Weg dort durch die Gorge die einzige Möglichkeit ist, in Richtung Auckland zu kommen. Man könnte alternativ auch in die entgegengesetzte Richtung bis Tauranga fahren, aber das ist ein riesen Umweg.

So sind wir diesen Streckenabschnitt zum 3. Mal in wenigen Tagen gefahren, haben aber noch einen kurzen Abstecher nach Athenree gemacht, damit wir ein paar Kilometer vom Highway wegkommen. Dort gibt es auch einen Campingplatz mit Hot Pools, aber da es gerade mal 12 Uhr war haben wir uns entschieden, noch ein paar Kilometer zu fahren. Er hätte 48 Dollar gekostet, Duschen extra.

Nach einer Mittagspause in Paroa sind wir dann über kleine Landstraßen nach Miranda gefahren. Da gibt es auch einen Platz mit Hot Pools, der noch nicht einmal am Meer ist und eigentlich mitten in der Prärie liegt. Wir waren deshalb ziemlich überrascht, dass der Platz relativ stark frequentiert ist und auch mal schlappe 53 Dollar kostet. Es sieht so aus, dass die Preise, je näher man an Auckland kommt, überproportional ansteigen. Jetzt sind wir halt hier und hatten bis jetzt (16.00 Uhr) Sonne. Im Moment verdunkelt es sich aber wieder und wahrscheinlich kriegen wir unseren Schauer noch.

Einen Briefkasten aus Omokoroa gibt es aber trotzdem:


Freitag, 8. April 2016

Waihi Beach - Coromandel - Omokoroa

In Waihi Beach haben die Gaststätten schon etwas komische Namen.
















Wir sind heute Morgen von unserem Nobelcampingplatz erst Mal nach Waihi zurückgefahren und haben uns kurz die stillgelegte Miene angeschaut. Eigentlich hatten wir damit gerechnet, hier mindestens 2 Tage zu verbringen, da der Wetterbericht einen kompletten Regentag vorausgesagt hatte. Davon war aber am Morgen nichts zu sehen, weshalb wir uns entschlossen haben, nochmal die Coromandel-Halbinsel zu umkurven.


Wir sind dann die Strecke über Paroa, die wir gestern kamen, zurückgefahren, weil wir die Coromandel-Insel unbedingt auf der Küstenseite umkurven wollten, d h. auf der Westseite Richtung Norden wollten. Die Straße führt lange Zeit am Meer entlang und wenn man auf der Innenseite ist, hat man kaum Möglichkeiten zum Anhalten. Seltsamerweise kamen uns aber viele Camper entgegen. Entweder haben die Angst, an der Wasserseite zu fahren, was teilweise schon sehr abenteuerlich ist, oder sie sind einfach die Küste hochgefahren und kommen dann so zurück.










In Coromandel haben wir einen kurzen Burger-Stopp gemacht und sind dann weiter zurück in Richtung Waihi gefahren.  Der Grund dafür war einfach. C. hat in Waihi eine Zeitung gefunden, in der stand, dass in Katikati morgen ein Classic-Car-Treffen ist und das wollen wir uns anschauen.

Unterwegs haben wir plötzlich direkt am Strand eine größere Delphingruppe entdeckt. Die waren richtig groß. Im ersten Moment sahen sie aus, wie Walhaie aber es waren wohl Delphine.


Es wurde dann auch so langsam richtig schwarz. Es sah so aus, dass der Wetterbericht doch noch recht haben sollte, aber irgendwie kämpfte sich die Sonne immer wieder durch.




Kurz vor dem Hot-Water Beach hat es dann auch mal kurz heftig geregnet, was uns den dortigen Walk erspart hat. Den kannten wir eh schon und so sind wir einfach weitergefahren.

Ab Waihi kam dann auch wieder die Sonne raus. Kurz nach Katikati gab es ein Hinweisschild auf einen Campingplatz mit Hot-Springs. Wir natürlich sofort dahin und haben auch gleich bezahlt, weil es im ersten Moment noch ganz ok aussah. Als wir dann auf unseren zugewiesenen Stellplatz fuhren und feststellen mussten, dass der oberübel ist und man zu den Pools auch noch richtig weit laufen muss, haben wir wieder ausgecheckt und sind weiter bis zum Kiwi-Platz in Omokoroa gefahren, wo es 3 Pools zwischen 38 und 41 Grad gibt. Hier haben wir 39,80 Dollar bezahlt. Der andere Platz hätte 36 Dollar gekostet aber man musste die Duschen mit 2 Dollar separat bezahlen, so dass sich das nichts schenkt.

Morgen fahren wir dann einfach die 20 km nach Katikati zurück und schauen mal, ob wir schöne Autos sehen.


Und den Briefkasten noch: